In Guinea-Bissau, Westafrika
Orango-Inseln-Nationalpark in Bildern.
Der Orango-Inseln-Nationalpark, gelegen in den südlichen Ausläufern des Bijagos-Archipels, ist eines der außergewöhnlichsten Wildtierziele Westafrikas. Der Park schützt eine Kette von Inseln, umhüllt von Mangroven, Savanne, Palmenwald und Gezeitenlagunen, doch seine berühmtesten Bewohner sind seine Salzwasser-Flusspferde, eine seltene Population, die sich an das Leben in den brackigen Kanälen angepasst hat und sich sogar ins Meer hinauswagt. Diese scheuen Tiere zu beobachten, wenn sie sich zwischen Süßwasserbecken und Salzlagunen bewegen, ist für abenteuerlustige Reisende ein echtes Erlebnis für die Wunschliste. Die Gewässer und Ufer wimmeln zudem von Meeresschildkröten, Krokodilen, Seekühen und einer schillernden Vielfalt an Vogelwelt, was jede Bootsfahrt zu einem stillen Nervenkitzel macht. Orango besitzt eine tiefe kulturelle Bedeutung für das Bijago-Volk, das Teile der Inseln als heilig betrachtet und seine Abstammung über mächtige Königinnen zurückverfolgt, von denen eine an einem verehrten Grab auf der Insel geehrt wird. Einfache Ökolodges erlauben es Besuchern, über Nacht zu bleiben und mit lokalen Führern zu Fuß oder per Piroge auf Erkundung zu gehen. Abgelegen, ursprünglich und weitgehend unberührt belohnt Orango all jene, die die Natur in ihrer authentischsten Form suchen.